Next-Move

Concepts of Next Generation of Moveables

Das Projekt Next-Move bildet den Einstieg in eine neue Herstellungsmethodik, die die Produktion von geschlossenen Hohlstrukturen auf effiziente Art ermöglicht und neue Freiheiten bei der Konstruktion eröffnet.

Im Verbundprojekt Next-Move wird eine Methodik zur Herstellung komplexer Hohlstrukturen aus FaserKunststoff-Verbunden (FKV) entwickelt. Dabei werden Kernstrukturen aus FKV speziell vorbehandelt, sodass sie im Herstellungsprozess der Hohlstruktur als Kern genutzt werden können und nach der Aushärtung strukturell verbunden sind. Die Methodik ermöglicht eine kostengünstige und gewichtsoptimale Produktion von geschlossenen Hohlstrukturen durch den Entfall von verlorenen oder aufwendig demontierbaren Kernen. Zusätzlich bietet sie konstruktive Möglichkeiten zur Realisierung von Hinterschnitten und Lasteinleitungspunkten. Im Rahmen des Projekts wurde die Kernstruktur in Parameterstudien im Hinblick auf Zusammensetzung, Lagenaufbau und chemische Eigenschaften experimentell und in FiniteElemente-Simulationen optimiert. Weiterhin wurden die Aushärtung des Kernmaterials umfassend charakterisiert und die Verbindungseigenschaften zwischen Kern und Deckschichten experimentell überprüft. Aktuell läuft die Fertigung mehrerer Demonstratorstrukturen unter Nutzung von strukturellen Kernen, die hinsichtlich ihres Lagenaufbaus  und Teilaushärtegrads optimiert sind. Der Demonstrator stellt dabei exemplarisch einen Landeklappenabschnitts aus dem Luftfahrtbereich dar. Die hergestellten Strukturen werden abschließend geprüft und mit der herkömmlichen Bauweise verglichen.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing.

Thomas Rief

Wiss. Mitarbeiter Bauteilentwicklung

Telefon: +49 0631 2017 415

thomas.rief@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/230

Förderungen

Das Projekt „Next-Move – Design & Assembly Concepts of Next Generation of Moveables“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen 20W1512D).