FIXTER

Entwicklung von Sternumverschluss-Implantaten (PEEK)

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines kostengünstigen, einfach zu handhabenden Verschlusssystems in Kunststoffbauweise, welches durch eine
starre Fixierung die Vorteile am Markt verfügbarer Lösungen zum Heilungsprozess des Sternums nach einer Operation vereint.

Die mediane Sternotomie ist ein chirurgisches Standardverfahren zum Zugang zur Herz-Thorax-Kavität, beispielsweise bei Operationen am offenen Herzen. Dabei muss ein vertikaler Einschnitt entlang des Brustbeins erfolgen. Sobald die Operation abgeschlossen ist, müssen die beiden Brustbeinhälften erneut zusammengebracht und auf sichere Weise fixiert werden. Nur so ist eine ausreichende Knochenheilung und Erholung des Patienten sichergestellt. Bestehende Lösungen zur Stabilisierung der Brustbeinhälften können in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Zum einen existieren starre Fixierungen, welche infolge ihrer robusten Bauweise eine aufwändige Applikation durch den Chirurgen und damit höhere Kosten erfordern. Zum anderen werden vergleichsweise kostengünstige Drahtlösungen eingesetzt, welche jedoch beispielsweise bei Hochrisikopatienten aufgrund ihrer schlechteren Fixierung nicht eingesetzt werden können. Das STERN FIX® Verschlusssystem kombiniert daher die Vorteile bestehender, metallischer Lösungen durch eine technologische Neuentwicklung in Kunststoffbauweise. Kernpunkte sind dabei seitens des IVW die Entwicklung und Auslegung des Verschlusssystems mittels Finite Element Methoden. Der Projektpartner NEOS kümmert sich dabei um die Entwicklung eines Fertigungsprozesses zur Herstellung erster Prototypen. Zugleich wird eine Prüfzelle zur biomechanischen Beurteilung des kompletten Verschlusssystems vom Projektpartner SpineServ aufgebaut.

Kompetenzfeld

Branchen

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (FH)

Thomas Pfaff

Laboringenieur Bauweisen

Telefon: +49 631 2017 116

thomas.pfaff@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/227

Förderungen

Das EUREKA Projekt „Fixter – Entwicklung eines einfach zu handhabenden, kostengünstigen und robusten Kunststoff-Hybrid-Implantat zum Sternumverschluss“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen ZF4052324AJ8).