Mediendichtheit

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung verallgemeinerter Gestaltungsregeln für metallische Durchführungen in faserverstärkten Kunststoffen, sodass auch unter der Wirkung von Umwelt- und Betriebslasten eine dauerhaft dichtende Verbindung erhalten werden kann.

Die mediendichte Konstruktion und Gestaltung von Gehäusen und Behältern stellt eine wichtige Anforderung im Fahrzeugbau dar. Hierbei steht einerseits die Dichtheit gegen äußere Umwelteinflüsse im Fokus, aber auch die sichere Führung von Betriebsstoffen im geschlossenen System. Faserverstärkte Kunststoffe vereinen in beiden Anwendungsbereichen hohe Funktionalität mit nur wenigen geometrischen Limitierungen. Die Anwendungen reichen von kurzglasfaserverstärkten Kunststoffgehäusen für Elektronikkomponenten bis hin zu strukturintegrierten endlosfaserverstärken Betriebsstoffbehältern. Die Gestaltung von metallischen Durchführungen in Form von elektrischen Kontakten sowie zur Zu- und Abfuhr von Betriebsstoffen stellt eine Herausforderung dar. Zur optimalen Gestaltung von Durchführungen hinsichtlich dauerhafter Dichtigkeit ist es erforderlich, die Wirkzusammenhänge zwischen dem umgebenden faserverstärkten Kunststoff, der metallischen Durchführung sowie der wirkenden Umwelt- und Betriebslasten zu kennen und über die Einsatzdauer beschreiben zu können. Durch die systematische Variation und experimentelle Untersuchung werden diese nach aktuellem Stand noch wenig bekannten Wirkzusammenhänge erfasst. Berücksichtig werden dabei sowohl thermische als auch mechanische Lasten durch z.B. Anbindungsteile wie Kabelstränge und Rohrleitungen.

Kompetenzfeld

Branchen

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

M.Sc.

Andreas Baumann

Wiss. Mitarbeiter Ermüdung & Lebensdaueranalyse

Telefon: +49 631 2017 320

andreas.baumann@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/238

Förderungen

Das Projekt „Mediendichtheit – Mediendichte metallische Durchführungen für Kunststoffgehäuse/ -behälter unter anwendungsnahen Bedingungen“ wird im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durch das Bundesministerium  für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen 20298N/2).