FlexiFrame

Flexibler Hybrid-Composite Hinterbau für MTB-Rahmen

Ziel von FlexiFrame ist die Entwicklung einer neuartigen, fahrerindividuellen Fahrradrahmenbauweise inklusive einer effizienten Prozesstechnologie

Hardtail oder Fully (Full-Suspension-Bike) ist die Gretchenfrage des Cross-Country- und Marathon-Mountainbike- Bereichs. Während Hardtails durch ihren starren Hinterbau steifer und zugleich leichter sind, bietet der federnde Hinterbau eines Fullys Fahrkomfort, Bergab-Performance und Traktion. Das Projekt FlexiFrame hat sich zum Ziel gesetzt die Vorteile beider Bauweisen zu vereinen. Hierzu wird ein federnder Hinterbau entwickelt, der dabei auf Lager und Feder- Dämpfer-Elemente verzichtet. Grundlage für diese Rahmenbauweise ist ein neu entwickeltes Hybridlaminat, welches eine Kombination von kohlenstofffaserverstärkten Lagen und Elastomer-Lagen ist. Diese Rahmenbauweise ermöglicht es, dem Hinterbau richtungsabhängige Steifigkeiten zuzuordnen, die einerseits ein Federn und Dämpfen des Hinterbaus bewirken, um Bodenunebenheiten auszugleichen, gleichzeitig aber ein direktes Fahrgefühl aufrechterhalten. Um weiterhin die Einstellbarkeit des Rahmens auf den Fahrer zu gewährleisten, wird ein hochflexibler und vollautomatisierter Prozess zur fahrerindividuellen Fertigung entwickelt. Hierfür gilt es einen Tapelegekopf für Towpregs sowie ein Formwerkzeug zu entwickeln. Dieser Prozess soll die Herstellung der Hybridlaminat-Preform für Hohlbauteile mit kleinen Radien und starken Krümmungen ermöglichen.

Kompetenzfeld

Branchen

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

M.Sc.

Torsten Heydt

Wiss. Mitarbeiter Bauteilentwicklung

Telefon: +49 631 2017 209

torsten.heydt@ivw.uni-kl.de

M.Sc.

Tim Schmidt

Wiss. Mitarbeiter Imprägnier- & Preformtechnologien

Telefon: +49 631 31607 32

tim.schmidt@ivw.uni-kl.de

Förderungen

Das Projekt „FlexiFrame – Hochflexibler Hybrid-Composite-Hinterbau für fahrerindividuelle Mountainbike Rahmen; Auslegung und Verfahrensentwicklung für einen fahrerindividuellen Mountainbikerahmen“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen ZF4052316RE7).