CrashOpt

Entwicklung eines Werkstoffmodells

Die Berechnung und Auslegung von Faser-Kunststoff-Verbunden stellt aufgrund ihres anisotropen Verhaltens und eigener spezifischer Versagensarten schon im statischen Fall eine große Herausforderung an die verwendeten Berechnungsmethoden dar. Dies zeigt sich insbesondere beim Einsatz von Strukturoptimierungsverfahren, da mit Hilfe der Berechnung zwischen vielversprechenden Designs und unterlegenen Entwürfen verlässlich unterschieden werden muss. Bei der Optimierung crash bzw. dynamisch belasteter Strukturen wird die Berechnung des in nahezu allen Bereichen nichtlinearen Verhaltens dieser Strukturen noch anspruchsvoller. So kann nur bedingt auf klassische Optimierungsverfahren zurückgegriffen werden. Stattdessen stellen erfahrungsbasierte, heuristische Methoden eine vielversprechende Alternative dar, da sie besser mit starken Nichtlinearitäten arbeiten können.

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wird ausgehend von quasistatischen und Crashversuchen eine Simulationsmethodik entwickelt, welche für die heuristische Strukturoptimierung von kohlenstofffaserverstärkten, thermoplastischen Multikammerprofilen mit der Simulationssoftware LS-DYNA geeignet ist. Die so erstellten Profile werden mittels Tapelegeverfahren hergestellt und deren Verhalten mit der Simulation validiert.

Kompetenzfeld

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

M.Sc.

Alexander Huf

Wiss. Mitarbeiter Mechanische Charakterisierung & Modellierung

Telefon: +49 631 2017 349

alexander.huf@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/244

Förderungen

Das Projekt „CrashOpt – Entwicklung eines optimierungsgerechten Werkstoffmodells für die automatisierte Topologie und Formfindung von Crashstrukturen aus thermoplastischen Faser-Kunststoff-Verbunden“ wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert (DFG Förderkennzeichen SCHM 2726/4-1).