AbsorpAdhesive

Dämpfungsverhalten geklebter Kunststoff-Verbindungen

Ziel des Projektes ist es, die dynamische Auslegung zu vereinfachen und hierbei die Dämpfungseigenschaften zu berücksichtigen. Es soll ein Modellansatz gefunden werden, der die Materialeigenschaften hinreichend genau erfasst und somit die Auslegung solcher Strukturen vereinfacht.

Aus Gründen der Sicherheit und des Komforts bestehen moderne PKW-Fahrwerke aus Feder- und Dämpfer-Elementen. Diese sorgen in geeigneter Kombination dafür, dass Unebenheiten der Fahrbahn ausgeglichen und gedämpft werden, wodurch weniger Vibrationen an die Insassen weitergeben werden, und das Auto zu jeder Zeit maximale Traktion hat. Durch den zunehmenden Einsatz von Faser-Kunststoff- Verbunden (FKV) im Automobilbereich können auch immer mehr Vorteile dieser Werkstoffe ausgespielt werden. Nicht nur die spezifisch hohe und richtungsabhängige Steifigkeit sorgt für immer leichtere Konstruktionen, auch das im Vergleich zu Metallen gute Dämpfungsverhalten hat einen positiven Einfluss auf den Einsatz. Daher hat es sich das Projekt AbsorpAdhesive zum Ziel gesetzt, einen PKW-Anhänger aus pultrudierten FKV-Profilen herzustellen. Die Profile werden einerseits verwendet, um dem hohen Preisdruck der Branche Stand zu halten, andererseits besitzen sie ein sehr gutes Dämpfungsverhalten. Als weiteres Dämpfungselement dient die Klebung zwischen den unterschiedlichen Profilen, um somit die Strukturdämpfung des Anhängers möglichst hoch zu gestalten. Innerhalb der drei Forschungseinrichtungen wird die komplette Prozesskette von der Klebung auf Couponebene über die einzelnen Baugruppen bis zum gesamten Anhänger untersucht.

Kompetenzfeld

Branchen

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

M.Sc.

Torsten Heydt

Wiss. Mitarbeiter Bauteilentwicklung

Telefon: +49 631 2017 209

torsten.heydt@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/229

Förderungen

Das Projekt „AbsorpAdhesive – Simulationsmethodik zur Charakterisierung des Dämpfungsverhaltens geklebter verstärkter Kunststoff-Verbindungen unter dynamischer Beanspruchung“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen 19981 N/2).