LifeTool

Lebensdauerabschätzung von Organoblechen

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer effizienten Methode in Verbindung mit einem Berechnungstool für die Struktursimulation, um mit möglichst wenigen experimentellen Untersuchungen eine Lebensdauervorhersage für Bauteile aus Organoblech vornehmen zu können.

Organobleche finden zunehmende Anwendung in vielen Bereichen des Transportwesens aufgrund des Leichtbaupotentials und der guten Verarbeitbarkeit. Die Leichtbaupotentiale ergeben sich aus der hohen spezifischen Festigkeit und Steifigkeit. Durch Thermoformen lassen sich viele der klassisch aus Metallblechen hergestellten Komponenten durch Organobleche substituieren. Vor dem erfolgreichen Einsatz der Komponenten steht die konstruktive Auslegung. Diese muss auch die typischerweise in Fahrzeugen vorkommenden zyklischen Lasten berücksichtigen.

Die Auslegung unter zyklischen Lasten erfordert ein umfassendes Werkstoffverständnis auf Basis einer breiten experimentellen Untersuchung. Dafür ist die Erfassung von last- und richtungsabhängiger Lebensdauer ebenso notwendig wie das Degradationsverhalten der Komponente. Die Berücksichtigung der Werkstoffdegradation ermöglicht zum einen die Beurteilung der Funktionalität der Komponente über die Lebensdauer aber auch die Bewertung von Lastumlagerungen. Im Projekt wird untersucht wie sich eine funktionale Erweiterung (LifeTool) der statischen FE-Berechnung durch eine geeignete Wahl von experimentellen Versuchsparametern effizient mit Materialkennwerten parametrisieren lässt.

Kompetenzfeld

Branchen

Projektstatus

  • Aktuell

Ansprechpartner

M.Sc.

Andreas Baumann

Wiss. Mitarbeiter Ermüdung & Lebensdaueranalyse

Telefon: +49 631 2017 320

andreas.baumann@ivw.uni-kl.de

Raum: 58/238

Förderungen

Das Projekt „LifeTool – Entwicklung einer Toolbox zur FEM-implementierten Lebensdauervorhersage  endlosfaserverstärkter thermoplastischer Verbundwerkstoffe“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert (Förderkennzeichen ZF4052306RR6).