Prof. Dr.-Ing. Joachim Hausmann

Professor Hausmann studierte Maschinenbau an der TH Darmstadt (heute TU) und an der Universität Kaiserslautern mit Vertiefung in Werkstoffen und Verbundwerkstoffen. 1997 schloss er das Studium mit dem Diplom ab.

Zunächst arbeitete er als Entwicklungsingenieur bei der Firma Comat Composite Materials (heute CirComp GmbH) und war dort mit der Projektbearbeitung auf dem Gebiet der CFK-Wickelbauteile befasst.

Danach wechselte er an das Institut für Werkstoff-Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln. Dort verfasste er auch seine Dissertation mit dem Titel „Modellierung und Optimierung faserverstärkter Titanlegierungen“, mit der er 2003 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen zum Dr.-Ing. promoviert wurde. 

Nach weiterer Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Titanmatrix-Verbundwerkstoffe am DLR und einem Forschungsaufenthalt am National Institute of Materials Science (NIMS) in Tsukuba, Japan, gründete er die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Electrolytic Production Routes for Titanium Matrix Composites“ in Kooperation mit der RWTH Aachen. 2005 wurde er zum Gruppenleiter „Hybride Werkstoffsysteme und Intermetallics“ ernannt. In diesem Zusammenhang baute Prof. Hausmann Forschungsaktivitäten zu Metall-Polymer-Hybridwerkstoffen und zum selektiven Laserschmelzen von Titanaluminiden auf.

2014 erhielt er den Ruf auf die W3-Professur „Leichtbau mit Verbundwerkstoffen“ an der Technischen Universität Kaiserslautern und wurde gleichzeitig zum Technisch-Wissenschaftlichen Direktor der Abteilung ,,Bauteilentwicklung" an der Institut für Verbundwerkstoffe GmbH bestellt.

Prof. Hausmann ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) und leitet den Fachausschuss „Hybride Werkstoffe und Strukturen“. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Joachim Hausmann

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