Roving & Tape Verarbeitung

Dieser Bereich beinhaltet die Entwicklung effizienter Wickel- und Tapelegeverfahren mit duroplastischen und thermoplastischen Matrizes. Forschungsschwerpunkte sind Arbeiten zu Qualitätsmanagement, Prozesssteuerung, Prozessoptimierung und Prozessautomation wie z.B. in-line Direktimprägnierung, Ringwickeltechnologie oder „out-of-autoclave“-Verfahren mittels in-situ Konsolidierung. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Erweiterung additiver Fertigungstechnologien (3D-Druck) mit Endlosfasern in Belastungsrichtung.

BranchenAnwendungen (Beispiele)
LuftfahrtRumpf- und Leitwerkstrukturen, Stabstrukturen
AutomobilbauKarosseriestrukturen, Antriebswellen, Strukturbauteile
MaschinenbauSchnell bewegte Maschinenteile, Wellen, Prototypen
Sport und FreizeitFahrräder, Schläger
EnergieDruckbehälter

Spezielle Leistungsmerkmale 

  • Anlagentechnik im Industriemaßstab:

    • 7-Achsen Wickelanlage
    • Ringwickelkopf mit 48 Rovings (JEC-Innovationspreis)
    • Siphon-Imprägniertechnik
    • Tapeleger (JEC-Innovationspreis)
    • patentierte Lösung des Erstlagenproblems
    • Autoklav (410° C und 25 bar)

  • Mit der integrativen Prozessentwicklung werden alle relevanten Aspekte der Prozesse Wickeln, Tapelegen und Prepregtechnologie abgedeckt
  • Entwicklung von Verfahren speziell für große Stückzahlen
  • Spezielle Legekopfentwicklungen (TP-Tapes, TS-Tapes, Binder-Tapes)
  • 3D-Druck

Typische Werkstoffe

  • GFK, CFK, Roving und Tape
  • Epoxyharz, Polyesterharz, PP, PA, PPS, PEI, PEEK ...

Typische Fragen 

  • Welche Möglichkeiten bestehen, um Fasern im 3D-Druck zu integrieren?
  • Wird beim Tapelegen zwingend ein Laser benötigt?
  • Kann man Preforms wickeln?